Aktuelles
Up-to-Date in der Immobilienwelt
19.04.2026
Baupreise steigen weiter: Was das für Kaufentscheidungen im Bestand bedeutet
Wer heute über den Kauf einer Immobilie nachdenkt, sollte den Blick nicht nur auf den reinen Angebotspreis richten. Gerade im Jahr 2026 zeigt sich erneut, dass steigende Baupreise ein wesentlicher Faktor für die Bewertung von Wohnimmobilien sind. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude im Februar 2026 um 3,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Gegenüber November 2025 stiegen sie nochmals um 1,5 Prozent. Für Kaufinteressenten und Eigentümer hat das eine klare Bedeutung: Der Gebäudebestand rückt noch stärker in den Mittelpunkt. Denn wenn Neubau und umfassende Modernisierung laufend teurer werden, gewinnen gut gelegene Bestandsimmobilien mit solider Substanz weiter an Attraktivität. Gleichzeitig bedeutet dies aber nicht, dass jede Bestandsimmobilie automatisch ein gutes Geschäft ist. Entscheidend ist vielmehr, wie hoch der tatsächliche Investitionsbedarf nach dem Erwerb ausfällt. Auch die Entwicklung der Wohnimmobilienpreise unterstreicht diese Lage. Destatis meldete für das 4. Quartal 2025 einen Anstieg der Wohnimmobilienpreise um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal; im Jahresdurchschnitt 2025 lag das Plus bei 3,2 Prozent. Der vdp-Immobilienpreisindex zeigte ebenfalls einen fortgesetzten Aufwärtstrend und wies für das Gesamtjahr 2025 einen Preiszuwachs von 4,0 Prozent aus. Gerade bei älteren Häusern zeigt sich deshalb ein nüchterner Zusammenhang: Wenn sowohl Immobilienpreise als auch Baukosten steigen, werden Fehlkalkulationen schnell teuer. Ein vermeintlich günstiger Kaufpreis kann sich rasch relativieren, wenn Dach, Fenster, Heizung, Elektrik oder Dämmung in den kommenden Jahren umfassend erneuert werden müssen. In vielen Fällen ist nicht der Einstiegspreis die größte Herausforderung, sondern die Summe der Maßnahmen, die nach dem Eigentumsübergang erforderlich werden. Deshalb lohnt sich bei Bestandsimmobilien ein genauer Vergleich zwischen Kaufpreis, Lagequalität, baulichem Zustand und Modernisierungsperspektive. Ein Haus mit klarer Struktur, solider Bausubstanz und nachvollziehbarer Instandhaltung kann heute wirtschaftlich sinnvoller sein als ein scheinbar günstigeres Objekt mit erheblichem Sanierungsstau. Besonders wichtig ist dabei, nicht nur einzelne Gewerke isoliert zu betrachten, sondern die Immobilie als Ganzes einzuordnen. Wer nur auf die Küche, das Bad oder den ersten optischen Eindruck achtet, übersieht oft die kostentreibenden Punkte.
12.04.2026
Gemischt genutzte Immobilien: Chancen erkennen und Risiken richtig bewerten
Immobilien mit einem Mix aus Wohn- und Gewerbeflächen gehören seit jeher zu den interessanteren, aber auch anspruchsvolleren Objekten am Markt. Klassische Beispiele sind Wohnhäuser mit integrierter Praxis, Büroeinheit, Ladenfläche oder Werkstatt. Der besondere Reiz liegt auf der Hand: Mehrere Einnahmequellen unter einem Dach. Gleichzeitig gilt aber auch – je komplexer die Struktur, desto genauer muss hingeschaut werden.
05.04.2026
Immobilienpreise 2026: Stabilisierung oder neue Dynamik?
Wer eine Immobilie erwirbt, richtet den Blick naturgemäß zunächst auf den Kaufpreis. In der Praxis zeigt sich jedoch immer wieder: Die eigentliche finanzielle Belastung liegt deutlich darüber. Die sogenannten Kaufnebenkosten werden häufig unterschätzt oder nicht vollständig einkalkuliert – mit spürbaren Folgen für die Finanzierung. Je nach Bundesland und individueller Situation summieren sich diese Zusatzkosten schnell auf 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises. Eine saubere Planung ist daher keine Kür, sondern Pflicht.
29.03.2026
Immobilienpreise 2026: Stabilisierung oder neue Dynamik?
Nach den spürbaren Preiskorrekturen der vergangenen Jahre zeigt sich der Immobilienmarkt im Jahr 2026 deutlich gefestigter. Die Phase der schnellen Preisrückgänge scheint überwunden, vielerorts ist eine Stabilisierung eingetreten. Doch damit ist die entscheidende Frage noch nicht beantwortet: Handelt es sich um eine nachhaltige Bodenbildung – oder lediglich um eine Zwischenphase vor einer erneuten Marktbewegung? Tatsächlich spricht vieles dafür, dass der Markt aktuell eine klassische Konsolidierungsphase durchläuft. Angebot und Nachfrage nähern sich wieder an, überzogene Preisvorstellungen weichen zunehmend realistischen Einschätzungen.
08.03.2026
Preisstrategie beim Immobilienverkauf: Warum ein zu hoher Einstiegspreis teuer werden kann
Der richtige Angebotspreis entscheidet heute mehr denn je über Erfolg oder Misserfolg eines Immobilienverkaufs. In Zeiten, in denen Käufer wieder genau rechnen und Banken sorgfältig prüfen, ist eine durchdachte Preisstrategie keine Nebensache – sie ist die Grundlage eines erfolgreichen Abschlusses. Viele Eigentümer neigen verständlicherweise dazu, den Einstiegspreis großzügig anzusetzen. Man möchte sich Verhandlungsspielraum sichern oder orientiert sich an vereinzelten Höchstpreisen aus der Nachbarschaft. Doch der Markt folgt eigenen Regeln – und reagiert sensibel auf Überbewertungen.
01.03.2026
Neues Heizungsenergiegesetz – Was Eigentümer jetzt wissen müssen
In den vergangenen Tagen wurde das überarbeitete Heizungsenergiegesetz veröffentlicht. Für viele Eigentümer stellt sich nun die Frage, was sich konkret ändert, welche Fristen gelten und wie sich die Vorgaben auf Bestandsimmobilien und geplante Modernisierungen auswirken. Eines vorweg: Die Grundrichtung bleibt bestehen – fossile Heizsysteme sollen schrittweise ersetzt und der Anteil erneuerbarer Energien im Gebäudebereich deutlich erhöht werden. Für Eigentümer bedeutet das vor allem Planungssicherheit, aber auch Handlungsbedarf.
15.02.2026
Warum Bodenrichtwerte kein Verkaufspreis sind
Der Bodenrichtwert ist schnell gefunden, leicht verständlich und wird gern als Argument herangezogen. Für viele Eigentümer ist er der erste Anhaltspunkt bei der Preisvorstellung. Genau hier beginnt das Problem. Denn ein Bodenrichtwert ist vieles – aber kein Verkaufspreis.
08.02.2026
Leerstand kostet Geld: Was Eigentümer unterschätzen
Leerstand wird von vielen Eigentümern immer noch als „vorübergehender Zustand“ betrachtet. Frei nach dem Motto: Lieber abwarten, bis der richtige Käufer oder Mieter kommt. Was dabei häufig übersehen wird: Eine ungenutzte Immobilie arbeitet gegen ihren Eigentümer – jeden einzelnen Monat.
01.02.2026
Mehr Beratungsbedarf bei Erb- und Familienimmobilien
Erb- und Familienimmobilien rücken zunehmend in den Fokus. Nicht, weil sie neu wären, sondern weil die Entscheidungen rund um diese Objekte komplexer geworden sind. Unterschiedliche Interessen, emotionale Bindungen und wirtschaftliche Fragestellungen treffen aufeinander – oft ohne klare Struktur. In der Praxis zeigt sich: Der Beratungsbedarf steigt, während der Wunsch nach schnellen Entscheidungen sinkt.
25.01.2026
Energieeffizienz: Einordnung statt Alarmismus
Kaum ein Thema wird derzeit so emotional diskutiert wie die Energieeffizienz von Immobilien. Zwischen Schlagzeilen, Fristen und Förderdschungel entsteht schnell der Eindruck, dass Handlungsdruck allgegenwärtig sei. In der Praxis ist jedoch vor allem eines entscheidend: nüchterne Einordnung. Nicht jede Immobilie ist sanierungsbedürftig, nicht jede Maßnahme ist sinnvoll, und nicht jede Effizienzklasse entscheidet über Wert oder Vermarktbarkeit. Erfahrung und Sachlichkeit helfen, den Überblick zu behalten. Energieeffizienz ist ein Faktor unter mehreren. Sie beeinflusst Betriebskosten, Komfort und in Teilen auch die Marktansprache. Sie ersetzt jedoch nicht Lage, Substanz oder Grundrissqualität. Bewährt hat sich der realistische Blick: Welche Maßnahmen sind technisch sinnvoll? Welche Effekte sind tatsächlich zu erwarten? Welche Investitionen stehen in einem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen? Pauschale Aussagen führen selten weiter. Jede Immobilie ist individuell zu betrachten.
18.01.2026
Immobilienbewertung jenseits von Wunschpreisen – und wie sachliche Einordnung hilft
Die Preisfindung ist einer der sensibelsten Punkte beim Umgang mit Immobilien.
Zwischen persönlicher Erwartung und tatsächlicher Marktrealität liegt oft eine Differenz, die frühzeitig erkannt werden sollte. Eine sachliche Bewertung schafft Klarheit – für Eigentümer ebenso wie für Investoren.
Gerade in ruhigeren Marktphasen zeigt sich deutlich: Wunschpreise verlängern Prozesse, realistische Bewertungen eröffnen Handlungsspielräume.
11.01.2026
Bestandsimmobilien gewinnen gegenüber Neubauten an Bedeutung
Lange Zeit galt der Neubau als erste Wahl: modern, effizient, planbar.
In der Praxis zeigt sich jedoch zunehmend, dass Bestandsimmobilien wieder stärker in den Fokus rücken – nicht aus Nostalgie, sondern aus nüchterner Abwägung.
Kostenentwicklungen, Lieferzeiten und Planungsrisiken haben die Bewertung verschoben. Eigentümer und Investoren schauen genauer hin und wägen realistischer ab.
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